Interessierte können sich noch bis zum 24.04. per
E-Mail bei uns anmelden
Aufgrund des äußerst postiven Feedbacks, möchten wir auch in diesem Semester wieder einen Interkulturellen Workshop für Paten und Patenkinder anbieten. Der Workshop wird wieder an zwei Tagen stattfinden und zwar am
Freitag, 13.04.: 12:00 – 16:00 Uhr und
Samstag, 14.04.: 09:00 – 14:00 Uhr
Deutsche geben mehr Geld für ihre Autos aus, als für das Essen. Briten trinken ständig Tee. Alle Inder sind Computerexperten. Franzosen lieben Käse und Rotwein.
Dies sind alles Stereotypen, die sich hartnäckig halten, obwohl wir im Zeitalter der Globalisierung ständig mit Angehörigen anderer Kulturen zusammen sind. Dennoch sehen wir meistens nicht die Notwendigkeit zum Erwerb von sozialen und kulturellen Kompetenzen, die im Umgang mit anderen Kulturen notwendig sind. So können leicht Missverständnisse entstehen, die das Miteinander erschweren.
Ein Ziel unseres Patenprogramms „In der Fremde zu Hause“ ist, die Begegnung zwischen den Kulturen zu fördern und Vorurteile abzubauen. Daher möchten wir sie herzlich zu einem interkulturellen Workshop einladen.
Der zweitägige Workshop wird durch ausgewählte Beispiele, Übungen und Rollenspielen dazu beitragen, kulturelle Missverständnise als solche wahrzunehmen, die eigene Perspektive zu öffnen und die andere Sichtweise zu erkennen. Des Weiteren werden kulturelle Konflikte untersucht und mit Hilfe unterschiedlicher Fallbeispiele praktisch und plastisch dargestellt.
Wir können Ihnen den Workshop nur ans Herz legen und versichern, dass Sie danach die ein oder andere, schwierige Situation im Ausland mit anderen Augen sehen werden.
Der Workshop findet in den Räumen des International Office statt. Diese befinden sich im Hubland Nord, Josef-Martin-Weg 54/2 und sind bequem mit dem Bus 10 zu erreichen (Haltestelle Bibliothekszentrum). Da der kulturelle Austausch mit vollem Magen besser geht werden wir auch diesmal wieder am Freitag für Snacks sorgen und am Samstag mit einem Brunch beginnen.
Der Kurs ist kostenlos und wird in Deutsch gehalten. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 06.04.2012, mit Altersangabe bei uns an.
Am 26.03.2012 hat das Patenprogramm PROFIN der Universität Würzburg zum zweiten Mal einen Mainfränkischen Abend für seine Programmteilnehmer und neu eingetroffene, ausländische Gaststudenten organisiert.
Nach einer kurzen Vorstellung des Patenprogramm hielt Dr. Peter Süß, Dozent des
English-Language Program, einen Vortrag zur Kultur und politischen Organisation Deutschlands, mit den Fokus auf Franken. Dr. Süß beschrieb zunächst das politische System und die geographische Einteilung Deutschlands und seiner Verwaltungseinheiten. Danach stellte er die wichtigsten Ausflugsziele in Bayern und Franken vor. Vor allen die ausländischen Studierenden erhielten dadurch wertvolle Tipps für Kurztrips und zu lokalen Spezialitäten. Zum Abschluss gab Dr. Süß den Anwesenden einen kurzen Überblick zur Würzburger Stadtgeschichte und den hiesigen Sehenswürdigkeiten. Durch diesen sehr informativen und interessanten Vortrag erhielten sowohl unsere deutschen Gäste als auch die ausländischen Studierenden eine fundierte Einführung in die deutsche Kultur und Politik.
Nach dem Vortrag kamen die Teilnehmer des Mainfränkischen Abends wieder in den Genuss von typischen, fränkischen Spezialitäten. Bei Nürnberger Bratwürsten, Blauen Zipfeln, Obatzten, Sauerkraut und Frankenwein konnten wieder Kontakte zwischen Deutschen und ausländischen Studenten neu geknüpft und gepflegt werden.
Mit 40 Anmeldungen konnte das Team des Patenprogramm PROFIN fast doppelt so vielen Teilnehmer wie im Vorjahr begrüßen und auch wieder mehrere Personen von einer Anmeldung bei dem Patenprogramm überzeugen.
Einige Bilder der Veranstaltung finden sie in unserer Fotogalerie.
Vor neun Jahren wurde das internationale Ensemble Tschungulung von Teilnehmern der Deutschkurse der Kolping-Akademie Würzburg gegründet. Aus informellen Treffen, bei denen Deutsch nicht nur nach Lehrplan gebüffelt wurde, entwickelte sich eine kreative Runde, die durch Theaterstücke eine Brücke zwischen den Herkunftsländern der Akteure und der neuen Heimat schlagen möchte.
20 Mitwirkende aus ebenso vielen Nationen bringen mit Charme, Witz und Lebensfreude ihre eigenen Erfahrungen auf die Bühne - und das auf Deutsch. Die Stücke entwickeln sie selbst. "Damit lernen wir nicht nur die Sprache, sondern auch viel über uns selbst", erklärt die Leiterin der Theatergruppe, Sigrid Mahsberg.
Am 8. März 2012 wurde Tschungulung hierfür mit dem bayerischen Integrationspreis ausgezeichnet, der erstmals vergeben wurde.
Ab 17. März ist die neueste Produktion des Ensambles wieder in der Würzburger Kolping-Akademie zu sehen. Kartenvorverkauf über die Kolping-Akademie in Würzburg – Tel. 0931/41999100.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Kolping-Akademie.
Quelle: dapd und Kolping Mainfranken
Am 26.03.2012 wird das Patenprogramm PROFIN der Universität Würzburg wieder einen Mainfränkischen Abend veranstalten. Dazu möchten wir unsere Programmteilnehmer herzlich einladen!
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Zum Abschluss des Wintersemesters hat das Patenprogramm der Universität Würzburg, am 10.02.2012, für seine Teilnehmer eine Weinprobe organisiert. Im urigen Ambiente der Weinstube des Till Eulenspiegel wurden verschiedene Frankenweine verköstigt und über eines der Aushängeschilder der Region informiert.
Vor der Weinprobe äußerten die ausländischen Studenten, dass sie während ihres Aufenthalts in Würzburg zwar schon Frankenwein getrunken, doch nicht viel darüber erfahren hätten. Diese Wissenslücke hat unsere Weinprobe nun beseitigt! Denn ein Weinexperte erklärte fachkundig welche Informationen auf einem Weinettiket stehen und wie sie zu lesen seien. Außerdem erklärte er, seit wann in Franken Wein angebaut wird, was eigentlich „Grad Oechsle“ sind, welche Qualitätsstufen es beim Frankenwein gibt und wie diese festgestellt werden.
Zwar hat nicht jeder Teilnehmer Mangos, Annanas oder Litschi herausschmecken können, doch fand der Frankenwein auch bei unseren ausländischen Studenten großen Anklang. Dies zeigte sich in den regen Rückfragen an den Weinexperten und der Ankündigung, vor der Abreise noch das Eine oder Andere Weingut, deren Weine verköstigt wurden, besuchen zu wollen.
Einige Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Fotogalerie.
In der Küche ist die Hälfte unseres Dinners übrig, doch unser Gast aus Bolivien oder Finnland hat Hunger, da er nichts gegessen hat. Woran mag das liegen? Hat das Essen etwa nicht geschmeckt? Der asiatische Kunde hält Daumen und Zeigefinger gestreckt und verlangt acht Brötchen. Der Bäcker ist verwirrt, möchte der Kunde nun zwei oder acht Brötchen? Der amerikanische Kollege findet die Präsentation gut gelungen und zeigt „Daumen hoch“, woraufhin der ägyptische Kollege entrüstet den Raum verlässt.
Dies sind nur einige der Beispiele, wie durch kulturelle Unterschiede Missverständnisse entstehen können, ohne dass wir wissen warum. So gehört es in Bolivien und Finnland zum guten Ton angebotene Erfrischungen zunächst abzulehnen, alles andere wäre sehr unhöflich. Denn man möchte den Freund besuchen und ist nicht wegen des Essens da. Im asiatischen Raum zählt man mit einer Hand um eine Hand frei zu haben. Der ausgestreckte Daumen und Zeigefinger bedeutet „acht“. Der asiatische Kunde hat sich nicht vertan. Für ihn ist es lediglich so selbstverständlich, dass man mit einer Hand zählt, wie für uns, dass das nicht geht. Auch unser positives „Daumen hoch“ ist nicht überall positiv besetzt, sondern in einigen Ländern beleidigend.
Auf dies und vieles mehr hat Dozentin Maria Luisa Mariscal-Melgar im Rahmen des zweitägigen interkulturellen Workshops, der von dem Patenprogramm PROFIN der Universität Würzburg zusammen mit GSIK organisiert wurde, in sehr kurzweiliger Weise hingewiesen.
Doch die 14 Teilnehmer wurden auch gefordert. Für ein Rollenspiel hat jeder Teilnehmer eine Anweisung für sein Verhalten bekommen. So durfte einer nicht mehr als 30 cm Abstand zum Gesprächspartner halten, ein anderer musste jedoch mindestens einen Meter Abstand zwischen sich und den Partner halten. Wieder ein anderer durfte nicht Gestikulieren, musste warten bis der Andere gesprochen hat um selbst etwas zu sagen, immer zur gleichen Zeit wie der Gesprächspartner reden oder Körperkontakt herstellen. Dies diente dazu spielerisch den Fokus auf kulturell bedingte Aspekte von Kommunikation und Körpersprache zu richten. Denn z.B. der Wohlfühlabstand zum Gesprächspartner ist in südlichen Ländern sehr viel geringer, als in westlichen. Dies kann in Gesprächen zu Irritationen führen. Denn wenn ein Gesprächspartner zurücktritt, da er sich durch die Nähe des Anderen bedrängt fühlt, kann dies vom Gegenüber als Beleidigung aufgefasst werden.
Der interkulturelle Workshop zeigte den Teilnehmern erfolgreich auf, dass in unserer Kommunikation viele Aspekte kulturell bedingt sind, die für uns so selbstverständlich sind, dass wir nicht darüber nachdenken. Sie können im Miteinander mit anderen Kulturen zu Problemen führen, deren Ursprung nicht immer sofort erkennbar ist. Daher ist es notwendig sich mit kulturellen Unterschieden zu beschäftigen und interkulturelle Kompetenz zu erwerben.
Deutsche geben mehr Geld für ihre Autos aus, als für das Essen. Briten drinken ständig Tee. Alle Inder sind Computerexperten. Franzosen lieben Käse und Rotwein.
Dies sind alles Stereotypen, die sich hartnäckig halten, obwohl wir im Zeitalter der Globalisierung ständig mit Angehörigen anderer Kulturen zusammen sind. Dennoch sehen wir meistens nicht die Notwendigkeit zum Erwerb von sozialen und kulturellen Kompetenzen, die im Umgang mit anderen Kulturen notwendig sind. So können leicht Missverständnisse entstehen, die das Miteinander erschweren.
Ein Ziel unseres Patenprogramms „In der Fremde zu Hause“ ist, die Begegnung zwischen den Kulturen zu fördern und Vorurteile abzubauen. Daher möchten wir sie herzlich zu einem interkulturellen Workshop einladen.
Der zweitägige Workshop wird durch ausgewählte Beispiele, Übungen und Rollenspielen dazu beitragen, kulturelle Missverständnise als solche wahrzunehmen, die eigene Perspektive zu öffnen und die andere Sichtweise zu erkennen. Des Weiteren werden kulturelle Konflikte untersucht und mit Hilfe unterschiedlicher Fallbeispiele praktisch und plastisch dargestellt.
Der Workshop findet in den Räumen des International Office statt. Diese befinden sich im Hubland Nord, Josef-Martin-Weg 54/2 und sind bequem mit dem Bus 10 zu erreichen (Haltestelle Bibliothekszentrum). Da der kulturelle Austausch mit vollem Magen besser geht werden wir am Freitag für Snacks sorgen und am Samstag mit einem Brunch beginnen.
Der Kurs ist kostenlos und wird in Deutsch gehalten. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 27.10.2011, mit Altersangabe bei uns an unter: profin.international@uni-wuerzburg.de .
Über die lokale Presse suchen wir nach neuen Paten. Derzeit liegen uns mehr Anmeldungen von Patenkindern vor, so dass eine Vermittlung schwierig wird. Nur durch das Interesse neuer Paten können wir alle internationalen Studierenden vermitteln und ihnen ermöglichen, ihre Gastheimat auch außerhalb der Universität besser kennen zu lernen.
Machen Sie mit! Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen. ;)
Goodbye: Die Projektassistentinnen Annegret Bieber und Verena Schramm haben sich aus dem PROFIN-Team verabschiedet und wir werden beide sehr vermissen. Sie haben das Projekt mit aufgebaut und viel Engagement und Kreativität mit hineingesteckt. Wir danken beiden sehr und wünschen ihnen alles Gute!
Hello: Neu im PROFIN-Team begrüßen wir Silke Krämer. Sie wird das Projekt als Projektassistentin von nun an tatkräftig unterstützen und weiter voranbringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
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