Partnerschaftsstipendien zum Studium an der Universität Umeå, Schweden

 

Gastuniversität: Universität Umeå, Schweden

Laufzeit:
Jahresstipendien für Aufenthalte von Ende August bis Anfang Juni

Stipendienleistungen:
Die Universität Umeå gewährt zwei Stipendien für Aufenthalte von Ende August bis Anfang Juni. Die monatliche Stipendienrate beträgt derzeit SEK 4.700,00. Bei ausreichendem Interesse von schwedischen Studierenden, erteilen die Würzburger Stipendiaten an der Universität Umeå einige wenige Wochenstunden Deutschunterricht.

Ein Kontingent von Studenten ohne Schwedisch-, aber mit guten Englischkenntnissen, kann bei Vorliegen gewisser Mindestbedingungen als sog. Selbstzahler an der Universität Umeå aufgenommen werden. Dabei müssen die Lebenshaltungskosten selbst aufgebracht werden - Studiengebühren gibt es Schweden grundsätzlich nicht, so dass keine weiteren wesentlichen Kosten getragen werden müssen. Sie erhalten jedoch den vorteilhaften Status als Programmstudierender und können von einer eingehenden Betreuung, wie z.B. Vermittlung eines Wohnheimplatzes (keine Gewähr!) profitieren.

Bitte informieren Sie sich auch über weitere Stipendienprogramme für Schweden und darüber, ob Sie Auslands-BAföG erhalten können!

Teilnehmerkreis
Bewerben können sich Studierende aller Fachrichtungen, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens im 2. Fachsemester befinden und bereits gute schwedische Sprachkenntnisse besitzen.

Ferner gibt die Universität Umeå bei entsprechender Qualifikation auch Selbstzahlern, die zumindest über gute Englischkenntnisse verfügen, Gelegenheit zu einem Studienaufenthalt (Näheres unter "Stipendienleistungen"). Die Bewerbung erfolgt stets über das Akademische Auslandsamt der Universität Würzburg.

Weitere Informationen zu Umeå und seiner Universität:

  • 28.000 Studierende, die an fünf verschiedenen Fakultäten (Geisteswissenschaften, Medizin, Technik, Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften) studieren.
  • 1965 gegründet als Schwedens fünfte Universität.
  • Mit 4.250 Angestellten ist die Universität der größte Arbeitgeber der Stadt Umeå. Von diesen ist etwa ein Drittel im Bereich Lehre und Forschung beschäftigt.
  • Umeå verfügt neben einem Universitätsklinikum auch über eine eigene Handelshochschule, eine Außenstelle der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften und eine Hochschule für Umweltforschung innerhalb der Universität.
  • Auf dem Campus der Universität befinden sich sämtliche Lehr- und Verwaltungsgebäude sowie die Uniklinik mit 24 Forschungszentren.
  • Hervorragende technische Ausstattung; außerdem schwärmen Würzburger  Stipendiaten immer wieder von der tollen Atmosphäre auf dem Campus und zwischen Studierenden und Dozenten. In Schweden sind sehr flache Hierarchien üblich.
  • Sehr beliebt ist die Tatsache, dass viele Lehrveranstaltungen in englischer Sprache stattfinden.
  • Neben einem großen Sportangebot finden Austauschstudierende schnell Kontakt durch ein Mentorenprogramm.
  • Partnerschaftliche Beziehung bestehen auf Universitätsebene seit 2003. Seit 1992 ist Umeå auch Partnerstadt von Würzburg.
  • Die Stadt verfügt über ein reges Kulturangebot mit fünf Theaterbühnen und wird 2014 Europäische Kulturhauptstadt sein.
  • Umeå liegt an der Mündung des Flusses Ume älv in den Bottnischen Meerbusen
  • Umeå hat mehrere Museen, darunter der Skulpturenpark Umedalen und das Freilichtmuseum Gammlia, bei dem sich auch das Provinzmuseum (länsmuseum) befindet.
  • Die Region eignet sich nicht nur aufgrund der in der Stadt großzügig angelegten Fahrradwege für Fahrradausflüge.
  • Stellen Sie sich bitte auf einen skandinavischen Winter mit viel Schnee ein! Aufgrund des vielen Schnees sind die langen Winternächte aber hell und daher weniger trist als in Deutschland.

 

Umeå liegt in der schwedischen Provinz Västerbottens län und hat ca. 120.000 Einwohner. Die Stadt wird auch „Stadt der Birken“ genannt. Ein Feuer im Jahr 1888 zerstörte die Stadt fast vollständig. Die Birkenalleen, für die die Stadt seither berühmt ist, wurden nach dem Feuer angelegt, um die Ausbreitung von Flammen zu erschweren. Daher ist die Stadt in ganz Schweden als „Stadt der Birken“ bekannt. Heute stehen in Umeå um die 3000 Birken. Aufgrund der nördlichen Lage schlagen sie erst um den 25. Mai aus und verlieren ihre Blätter wieder in der zweiten Septemberhälfte. Die Stadt ist nach Luleå Schwedens nördlichste Universitätsstadt und bietet ein außgesprochen studentisches Ambiente und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Nordschweden: Umeå liegt an den Europastraßen 4 und 12. Letztere beginnt im 18 Kilometer südlich gelegenen Hafenort Holmsund und führt über die Skanden nach Norwegen. Im Stadtteil Alvik, circa 4,5 Kilometer südlich der Innenstadt, gibt es einen Flughafen; außerdem ist die Stadt über die Eisenbahnlinie Vännäs – Holmsund an die Eisenbahnhauptlinie Stockholm – Boden angeschlossen. Vom Hafen Holmsund gibt es tägliche Fährverbindungen nach Vaasa in Finnland.

Umeå gilt als wichtiges Dienstleistungszentrum in Norrland und beheimatet die Provinzialverwaltung und die Verwaltung des Provinziallandtags. Außerdem befinden sich staatliche und militärische Behörden in der Stadt. Die Universität und die Universitätsklinik zählen zu den großen Arbeitgebern der Stadt.

 
Erfahrungen

„…dass dieses Jahr in Schweden sicherlich das erlebnisreichste und lehrreichste Jahr in meinem Leben war.“ (Studierende, Humanmedizin)

„Umeå hat Charme und ist interessant“, „Durch die vielen Studenten und Nationen ist es jedoch gerade für Austauschstudenten nicht die schlechteste Wahl.“, „Außerdem darf man in Umeå einen langen, kalten, nordischen Winter mit all seinen Tücken erleben; vereiste Straßen, geplatzte Fahrradschläuche und lange Dunkelheit. Wo kriegt man das sonst.“ (Studierender, Physik)

„Noch oft werde ich an dieses Jahr in Umeå denken und möchte es nicht missen.“ (Studierende, Humanmedizin)

Erfahrungsberichte ehemaliger Stipendiaten

 

Nützliche Links:

Svenska Institutet
Universität Umeå

Seite der Kommune in Schwedisch

Seite der Kommune in Englisch

Design Insitut Umeå

 

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(Änderung vorbehalten; vereinzelte Textbausteine aus Wikipedia)